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Kozel Bier – das beste Bier aus Tschechien

Craft Bier Beer Plutzer Bräu Wien

Kozel ist ein tschechisches Bier, welches weltweit gern getrunken und mittlerweile weltweit sehr beliebt ist. Es wird bereits in 40 Länder geliefert. Auch bei uns in Wien findet das tschechische Bier Anklang. Aber was macht das Kozel denn eigentlich so besonders? Es wird wohl der einzigartige Geschmack und seine Süffigkeit sein, die es interessant macht. So bleibt es meist nicht bei einem Gläschen. Der Leitgedanke der Firma ist nicht umsonst Freude und Geselligkeit. Hier geben wir ein paar Details zu der Marke, seiner Geschichte und was es für uns zum besten Bier macht, welches die tschechische Brauerei zu bieten hat.

Velkopopovický Kozel bedeutet übersetzt „Großpopowitzer Ziegenbock“ und ist, wie schon erwähnt, eine tschechische Biermarke. Das Bier wird zumeist einfach Kozel genannt. Das markante Erkennungszeichen ist ein Ziegenbock, der einen Bierkrug hält. Der Designer des Glases hat sich von dem Bock inspirieren lassen und den Griff in Form des Horns gestaltet. Kozel gehört zu den Lagerbieren und wird in 2 Varianten gebraut:

  • Das Kozel Dunkel (Kozel Černý) –  das karamellisierte Malz verleiht dem Bier eine einzigartige rubinrote Farbe und süßen Geschmack. Im Vergleich zu anderen dunklen Bieren ist das Kozel Dark sehr leicht zu trinken, da es leichter und spritziger ist – Alkoholgehalt: 3,8 % vol.
  • Das Kozel Premium (Kozel Premium) -wird aus drei unterschiedlichen Malzsorten gewonnen. Es hat eine goldene, leicht rötliche Farbe und schmeckt mit seiner malzigen Basis nach Karamell und dezent nach Zitrus. Es ist ein sehr süffiges und angenehm bitteres Bier. Erfrischend leicht, aber dennoch charaktervoll. - Alkoholgehalt: 4,8 % vol.

Die Geschichte der Brauerei von Kozel Bier

1871 wurde die Brauerei unter dem Namen Großpopowitzer Brauerei vom Großunternehmer Franz Ringhoffer II. in Velké Popovice südöstlich von Prag gegründet. Drei Jahre später wurde das erste dunkle Bier in einem 60-Hektoliter-Braukessel gebraut. 

1875 konnte die Brauerei bereits 18.000 Hektoliter Bier liefern. 1945 wurde das Unternehmen verstaatlicht und mit anderen Mittelböhmische Brauereien zusammengeschlossen. 

1991 wurde die Brauerei wieder selbstständig und 1992 zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt. 

1995 kaufte die Brauerei Radegast AG die Aktienmehrheit des Unternehmens und fusionierte später mit Plzeňský Prazdroj.

Heute ist die Brauerei Velké Popovice eine der drei Brauereien des Unternehmens Plzeňský Prazdroj und gehört damit zum internationalen Konzern Asahi Beer, welche auch Hersteller von dem sehr bekannten Pilsner Urquell sind.

Warum der Bock das Markenzeichen von Kozel ist

Ein verirrter französischer Maler schenkte Velké Popovice einst einen gemalten Ziegenbock als Dank dafür, dass er im Dorf aufgenommen wurde und alle sehr gastfreundlich waren. Seit 1930 haben sie eine Ziege auf dem Grundstück, welche dort im Brauereipark weidet. Ihre Ziegenböcke werden seit den siebziger Jahren Olda genannt, zu Ehren von Oldrich Lenc, ein ehemaliger Brauereimitarbeiter welcher sich stets um die Ziegen gekümmert hat. 

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Die ersten Fun Pours

In Südkorea haben sie sich einfallen lassen, dem Biertrinken einen gewissen Funfaktor zugeben und es aufzupeppen, in dem sie Zimt auf die Schaumkrone des dunklen Bieres streuen. Diesen Trend hat die Firma übernommen. Zu der karamelligen Note des Kozel Dunkelbieres passt der Zimt sehr gut. Normalerweise kennen wir diese Variante nur auf dem Café, der mit Kakao bestreut wird, indem man durch das Auflegen unterschiedlichster Schablonen schöne Muster auf den Schaum zaubern kann. Die Idee es auf Bier zu geben ist ungewöhnlich, lohnt sich aber unbedingt zu probieren.

So wird es gemacht

Auf ein Glas Kozel Dark Bier wird eine Schablone, zum Beispiel mit dem Kozel Maskottchen, gelegt und Zimt darüber gestreut. So hat man ein schönes Bild auf seiner Schaumkrone und ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Die Schablone ist kein Muss, gibt dem Ganzen aber noch ein optisches Highlight.

Deswegen ist tschechisches Bier so gut 

Die Bierbrauerrei wird in Tschechien bis ins Jahr 993 zurückdatiert und zeigt damit ihre ausgeprägte Erfahrung des Bierbrauens. Ende des 18. Jahrhunderts veränderte der Brauer František Ondřej Poupě die Braukunst grundlegend, in dem er neue Methoden und Gerätschaften einsetzte, um das Bierbrauen zu verfeinern. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in der Stadt Pilsen das klare, goldgelbe Pilsner Bier mit starker Hopfennote gebraut, welches bald europaweit exportiert wurde und heiß begehrt war. Das Pilsner oder Pils wurde weltweit nachgeahmt und in verschiedenen Varianten weiterentwickelt. Tschechien hat über  614 Brauereien. Darunter auch viele Mikrobrauereien, die seit neuester Zeit einen Boom erleben.

Unser Nachbarland pflegt also eine langjährige Brautradition, gilt bei den Einheimischen als Nationalgetränk und konnte sich 2013 im Wettbewerb mit fast 600 internationalen Bieren als Gewinner behaupten. Nirgends wird so viel Bier getrunken wie in Tschechien. Sei es aus dem Fass oder in Flaschen. Der Konsum allgemein ist mit über 140 Liter jährlich pro Person dort weltweit am höchsten. Es gibt wohl kaum einen Bierliebhaber, der Biermarken wie Pilsner Urquell, Budweiser, Starobrno oder Kozel nicht kennt. Dem zufolge können wir unseren Nachbarn Vertrauen schenken, was die Qualität und den Geschmack von gut gebrauten Bieren betrifft. Tschechisches Bier in Wien trinken hat noch nie jemanden geschadet!

Die Kunst tschechisches Bier wie Kozel zu brauen

Den Grundstein des Bieres bilden die Rohstoffe für seine Produktion. Die über Hunderte von Jahren selektive Züchtung von Getreide und Hopfen, ein einzigartiger Stamm von Bierhefe, die einzigartige Bodenbeschaffenheit, sowie das Klima und die chemische Zusammensetzung des Wassers haben alle einen großen Einfluss auf die Eigenschaften von einem typisch tschechischen Bier. Aber auch die Art wie angebaut und geerntet wird, sowie die Aufbereitung von Rohstoffen sind entscheidend für den finalen Geschmack.

Das Bier wird durch Abkochen aus zwei Maischen hellem Malz, weichem Wasser und tschechischem Hopfen gebraut. Der erste Teil der Würze, eine Lösung aus Wasser und Schrot, wird in zwei Teile geteilt. Ein Teil, welchen man Maischenennt, wird langsam zum Sieden gebracht und dann wieder mit dem Rest der Produktion zugefügt. Während des  Kochens wird wird diese Prozedur mit höherer Temperatur wiederholt. Die Maische wird dann gesiebt und der Extrakt aus zerkleinertem Malz wird zur Würze. Das wird nun zusammen mit Hopfen erhitzt. Dadurch erhält das Bier seine charakteristische Bitterkeit und sein Aroma erhält. Ab diesem Punkt nennt man das Produkt Würze.Diese wird dann auf Gärungstemperatur abgekühlt, mit Sauerstoff angereichert und in einen Raum mit offenen Fermentationstanks umgefüllt.

Dort bleibt es ca. 6 bis 12 Tage bei Temperaturen von 6 bis 12 ° C und durchläuft den Gährungsprozess. Das Bier durchläuft mehrere Phasen, die sich im Aussehen und Farbe des Schaums auf der Oberfläche erkennen lassen. Der Schaum muss während der letzten Stufeabgeschöpft werden, damit er nicht in das Bier fällt, was den Biergeschmack negativ beeinträchtigen kann. Das Gebräu wird nun von der Hefe befreit und in die Wanne gepump tund reift bei 1 bis 3 ° C, während das verbleibende Hefefermentationsbier verlängert wird. Die Bierreifung findet mehrere Wochen bis Monate statt. Wobei stärkeres Bier länger reift. Beim Abfüllen des Bieres wird die restliche Hefe durch Filtration oder Filtration entfernt und anschließend pasteurisiert. Somit wird das Bier stabilisiert und der Fermentationsvorgang  abgschlossen.

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